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Die Verordnung ist nicht die Herausforderung – der Nachweis der Einhaltung schon

Die Verordnung (EU) 2023/1230 ersetzt die Maschinenrichtlinie und gilt ab dem 20. Januar 2027. Der Großteil ihrer Anforderungen an die technische Dokumentation ist vertraut. Das Neue steckt in Artikel 10(7).

10 Jahre

Mindestverfügbarkeit

Die Dokumentation bleibt für die erwartete Lebensdauer der Maschine online verfügbar, mindestens jedoch zehn Jahre.

1 Monat

Papier-Fallback

Eine kostenlose Papierkopie, die innerhalb eines Monats nach Anfrage bereitgestellt wird.

5

Verbindliche Anforderungen

Jede davon ist eine Infrastrukturanforderung, keine Dokumentationsanforderung.

Die Frage ist nicht, ob Ihr Unternehmen die Konformität gegenüber Händlern und Kunden kommunizieren muss. Die Frage ist, wie Ihr Team das in großem Maßstab, in mehreren Sprachen und mit Nachweisen bewältigt – mit dem Personalbestand, den Sie bereits haben.

Quelle: Verordnung (EU) 2023/1230, Artikel 10(7). Nur allgemeine Orientierung; siehe den Hinweis am Ende dieser Seite.

Digital ist erlaubt, nicht vereinfacht

Artikel 10(7) erlaubt Anleitungen in digitaler Form und definiert, was das konkret bedeutet. Die Bedingungen sind schwerer zu erfüllen als die für Papierdokumente.

Zehnjährige Verfügbarkeit

Alle Dokumente bleiben für die erwartete Lebensdauer der Maschine online zugänglich, mindestens jedoch zehn Jahre ab Inverkehrbringen. Die zum Zeitpunkt der Lieferung aktuelle Version ist maßgebend.


Häufige Lücke: kein Betriebsplan für Jahr acht oder Jahr zehn.

Eindeutige Kennzeichnung

Ein direkter Zugangsverweis auf der Maschine, ihrer Verpackung oder dem Begleitdokument, der zur Dokumentation dieser Maschine führt.



Häufige Lücke: ein statischer QR-Code, der auf eine PDF-Datei verweist. Er funktioniert nach der nächsten Website-Migration nicht mehr.

Format

Herunterladbar, lokal speicherbar und druckbar. PDF ist der De-facto-Standard.





Häufige Lücke: ein Online-Viewer ohne Download-Option.

Papier-Fallback

Eine kostenlose Papierkopie auf Anfrage, innerhalb eines Monats bereitgestellt.



Häufige Lücke: kein definierter Prozess, kein Aufwand und keine Zuständigkeit für die Einmonatsfrist.

Manipulationssichere Archivierung

Freigegebene Versionen können ohne Protokolleintrag weder verändert noch überschrieben noch gelöscht werden.


Häufige Lücke: ein Dokumentensystem ohne Write-Once-Speicher oder vollständigen Prüfpfad.

Ein Portal-Ausfall ist das rechtliche Äquivalent eines fehlenden Handbuchs. Damit wird Hochverfügbarkeit zur Pflicht, nicht zur technischen Präferenz.

Digitale Bereitstellung bedeutet zehn Jahre – stabil, versioniert und nachweisbar, mit dem zum Zeitpunkt der Lieferung aktuellen Dokument. Nicht „einmal hochladen." Nicht „auf die Website stellen."

Warum die üblichen Ansätze nicht ausreichen

In fast jedem Gespräch mit Herstellern tauchen drei Pläne auf. Keiner davon erfüllt die Verordnung zuverlässig.

PDFs auf der Unternehmenswebsite

Wo es scheitert
Die nächste Website-Migration macht die QR-Codes auf bereits ausgelieferten Maschinen ungültig.

Unternehmenswebsites folgen dem Marketing-Lebenszyklus: alle drei bis vier Jahre ein Relaunch, neue URLs und oft ein neues CMS. Es gibt keine Versionierung, keinen Prüfpfad und niemanden, der im Jahr acht für die Verfügbarkeit verantwortlich ist.

Das ERP-Portal als alleinige Lösung

Wo es scheitert
Händler, die nicht im ERP erfasst sind, haben keinen Zugang.


Die Verordnung verlangt den Zugang für jeden Betreiber der Maschine, nicht nur für ERP-Kontakte. ERP-Portale führen selten einen dokumentenebenen Prüfpfad, und die QR-Weiterleitung per Seriennummer ist keine Standard-ERP-Funktion.

Eigenentwicklung durch die interne IT

Wo es scheitert
Authentifizierung, mehrsprachige Bereitstellung und zehnjähriger Betrieb werden bei der Planung unterschätzt.

Eigenentwicklungen beginnen als Projekte und werden zu Dauerprojekten. Planungsfehler zeigen sich als Budgetüberschreitungen, und die interne IT ist selten für zehn Jahre Betriebsverantwortung ohne SLA aufgestellt.

Eine zentrale Informationsquelle, in zwei Stufen

Ein Maschinendokumentationsportal ersetzt die E-Mail-Kette durch einen einzigen Self-Service-Zugangspunkt – mit einem Lebenszyklus, der unabhängig von Ihrer Marketing-Website ist. Eine Stufe erfüllt die Verordnung. Die andere schafft Mehrwert.

E-Mail und PDFs

Versendet, nicht nachgewiesen

Keine Versionskontrolle, kein Prüfpfad, keine Kontinuität. Veraltete PDFs kursieren nach jeder Änderung weiter.

Eine zentrale Informationsquelle

Aktuell und nachweisbar

Händler rufen die Dokumentation selbst ab – Maschine für Maschine, in ihrer Sprache, immer aktuell. Jeder Zugriff ist protokolliert.

Stufe 1: die gesetzliche Pflicht

Öffentlich zugänglich, ohne Login und ohne Zugangsbeschränkung. Jeder Händler, Endnutzer oder Prüfer erreicht die erforderliche Dokumentation ohne Hürden.


Betriebsanleitungen als PDF

Herunterladbar, lokal speicherbar, druckbar und plattformunabhängig.


EU-Konformitätserklärung

Versioniert, mit Freigabedatum und manipulationssicherer Archivierung.


QR-Weiterleitung zur Maschinenseite

Dynamische URLs, die auch nach Server-Migrationen gültig bleiben, mit Seriennummern, die auf typspezifische Dokumentation verweisen.


Seriennummernsuche

Direkter Zugang per Seriennummer, nicht über ein allgemeines Suchformular.


Klartext-URL als Fallback

Eine kurze Webadresse neben dem QR-Code, für den Zugang ohne Kamera.


Zehnjährige manipulationssichere Archivierung

Ein zeitgestempelter Prüfpfad für Erstellung, Freigabe und Zugriff.


Sprachwechsel

Ausgabe in der Amtssprache des Lieferlandes.


Papierkopie auf Anfrage

Über CRM oder ERP ausgelöst, auf Abruf gedruckt, innerhalb eines Monats geliefert.

Stufe 2: der Mehrwert

Registrierter Zugang per Double-Opt-in. Gesetzlich nicht vorgeschrieben. Es ist die Rendite auf die Compliance-Investition.


Firmware- und Software-Updates

Händler werden benachrichtigt, wenn neue Versionen verfügbar sind, ohne manuelle Verteilung.


CAD-Dateien, STEP-Dateien und EPLAN-Makros

Downloads für OEM-Partner und technische Integratoren, mit weniger Support-Anfragen.


Individuelle Kalibrierzertifikate

Seriennummernspezifische Zertifikate auf Abruf, die den technischen Kundendienst entlasten.


Interaktive Explosionszeichnungen

Ein direkter Weg zum Ersatzteilshop direkt aus der Dokumentation heraus.


Service-Tickets und Wartungshistorie

Im Portal erstellte Tickets, deren Verlauf für den Händler sichtbar und mit dem CRM verbunden ist.


Identifizierte Betreiber

Wer welche Maschine unter welcher Seriennummer betreibt.

Zwei Dinge liegen außerhalb jedes Portals:

  • Metadaten-Disziplin: jedes Dokument verknüpft mit Teilenummern, Produktionsjahren, Maschinentypen und Seriennummern.
  • QR-Codes, die auf dem Typenschild in witterungs- und abriebbeständiger Industriequalität aufgedruckt sind.

Kein Portal ersetzt einen abgenutzten Code.

Rückwärtsplanung vom Go-live

Eine erste Phase dauert ca. 24 Wochen von Anfang bis Ende. Die Phasen sind sequenziell, daher ist die Vorlaufzeit wichtiger als das Datum.

01

Entscheidung und Beauftragung

Interne Freigabe und Anbieterauswahl.


02

Konzept und Datenmapping

Maschinentypen, Seriennummernlogik und Sprachversionen.


03

Implementierung und Integration

Portal-Aufbau, CRM-Anbindung und QR-Weiterleitung.


04

Test und Abnahme

QR-Codes getestet, Prüfpfad verifiziert und Papier-Fallback geprüft.


05

Go-live und Schulung

Das Portal geht live, und Ihr Team wird geschult.

T ist der Tag, an dem das Portal live sein muss. Für die meisten Hersteller ist das der Tag, an dem die erste Maschine mit einem QR-Code auf dem Typenschild ausgeliefert wird.

Beginnen Sie mit einem Piloten. Ein oder zwei Maschinentypen und eine Händlergruppe, einsatzbereit innerhalb weniger Wochen. Das liefert Ihnen einen funktionierenden Proof of Concept, den Sie mit echten Händlern testen können. Es beantwortet auch die Frage, die ein Prüfer stellen wird: Zeigen Sie mir, dass der QR-Code auf einer letzten Monat ausgelieferten Maschine heute noch funktioniert.

Was der Plan beinhaltet

Zugeschnitten auf Ihre Maschinentypen, Ihr Händlernetzwerk und die Systeme, die Sie bereits betreiben.

Pilot

Ein oder zwei Maschinentypen und eine Händlergruppe, einsatzbereit innerhalb weniger Wochen. Zuerst Stufe 1, Stufe 2 optional.


Vorlaufzeit

Etwa 24 Wochen für eine erste Phase, rückwärts vom Go-live gerechnet.


Ihr Beitrag

Seriennummernlogik und Ihre aktuelle Dokumentation. Für das erste Gespräch ist nichts weiter vorzubereiten.


Systeme

  • Kunden- und Maschinendaten (CRM): in der Regel bereits vorhanden.
  • Portal- und Web-Plattform: in der Regel die einzige neue Komponente.
  • Marketing Automation und Web-Analytics: abhängig von Ihrem Setup.

Ausbau

Compliance steht an erster Stelle. Danach folgen Betreiberidentifikation, Update- und Rückrufkommunikation sowie Audit-Vorbereitung und Nutzungsanalyse – jeweils ausgelöst durch reale Ereignisse.


Abgrenzung des Umfangs

Maschinenklassifizierung, Risikobeurteilung und CE-Konformitätsbewertung verbleiben bei Ihrem CE-Berater oder Ihrer technischen Redaktionsagentur. Wir stellen die Portal-Infrastruktur bereit. Beides ergänzt sich.

Entwickelt für Hersteller mit einem zu betreuenden Vertriebsnetzwerk

Vier Situationen, für die dieser Plan konzipiert ist.

Ein aktives Händler- oder Distributornetzwerk

Sie liefern nicht ausschließlich direkt an Endkunden. Die Dokumentation muss Partner erreichen, die Sie nicht vollständig kontrollieren.

Mehrere Maschinentypen, Märkte oder Sprachen

Eine Spezifikationsänderung bedeutet nicht eine E-Mail. Sie bedeutet Versionsverfolgung über Modelle und Länderversionen hinweg.

Compliance, die beim Marketing landet

Die Technik gibt den Inhalt frei. Jemand anderes muss den Rollout übernehmen – ohne zusätzliche Köpfe oder Budget.

Noch keine dedizierte Dokumentationsinfrastruktur

Sie verlassen sich noch auf die Unternehmenswebsite, Ihr ERP oder einen Plan, es intern zu entwickeln.

Welcher Teil davon ist bei Ihnen noch ungelöst?

Bringen Sie Ihre Maschinentypen und Ihr aktuelles Setup mit. Wir erarbeiten den Umfang gemeinsam mit Ihnen.

Entwickelt für das, was Dokumentations-Tools auslassen

Die meisten Systeme helfen Ihnen, Dokumentation zu erstellen. Wir helfen Ihnen, sie zu verteilen, zu versionieren und nachzuweisen.

30+ Jahre Erfahrung

Digitalisierung von Kundenbeziehungen für mittelständische und große Unternehmen.

Vertrauen von über 4.000 Unternehmen

Globale Hersteller, Luxusmarken und öffentliche Infrastruktur setzen auf JustRelate.

Eine Plattform, kein Integrationsaufwand

E-Mail, Web, CRM, Marketing Automation, CPQ, Portale und Analytics in einem System. Es lässt sich ohne Rip-and-Replace in Ihren bestehenden Stack integrieren.

Von Grund auf europäisch

Entwickelt, gehostet und betreut in Europa, mit Teams in Frankreich, Deutschland und Polen.

Fragen zur EU-Maschinenverordnung

Klare Antworten auf die Fragen, die Hersteller vor der Buchung stellen.

Er erlaubt Herstellern, Anleitungen in digitaler Form bereitzustellen, und definiert, was das konkret bedeutet. Es gibt fünf verbindliche Anforderungen:

  • Verfügbarkeit für die erwartete Lebensdauer der Maschine und mindestens zehn Jahre.
  • Ein eindeutiger Zugangsverweis auf der Maschine.
  • Ein herunterladbares, druckbares Format.
  • Eine kostenlose Papierkopie innerhalb eines Monats nach Anfrage.
  • Manipulationssichere Archivierung freigegebener Versionen.

Die Verordnung (EU) 2023/1230 gilt ab dem 20. Januar 2027 für jeden Hersteller, der Maschinen auf dem EU-Markt in Verkehr bringt – ohne Größenschwelle. Sie ersetzt die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG. Als Verordnung tritt sie in jedem Mitgliedstaat unmittelbar in Kraft, ohne nationale Umsetzung.

Keine der beiden Optionen erfüllt die Verordnung für sich genommen zuverlässig. Website-Relaunches und neue URL-Strukturen machen QR-Codes auf bereits ausgelieferten Maschinen ungültig. ERP-Portale schließen Händler und Endnutzer aus, die nicht im ERP erfasst sind, und führen selten einen dokumentenebenen Prüfpfad.

Eine erste Phase dauert ca. 24 Wochen von Anfang bis Ende, rückwärts vom Go-live gerechnet. Bei JustRelate nehmen Konzept und Datenmapping 3–4 Wochen in Anspruch, die Implementierung 4–6 Wochen, Tests 2–3 Wochen und der Rollout eine Woche. Ein Pilot mit ein oder zwei Maschinentypen und einer Händlergruppe ist innerhalb weniger Wochen einsatzbereit.

In der Regel nicht. Das Portal kombiniert vier Fähigkeiten: Kunden- und Maschinendaten, eine Portal-Plattform, Marketing Automation und Web-Analytics. Die meisten Hersteller betreiben bereits drei davon, sodass die Portal-Plattform typischerweise die einzige neue Komponente ist.

Nein. Maschinenklassifizierung, Risikobeurteilung und CE-Konformitätsbewertung verbleiben bei Ihrem CE-Berater oder Ihrer technischen Redaktionsagentur. JustRelate stellt die Portal-Infrastruktur bereit. Beides ergänzt sich.

Nein. Stufe 1, die öffentlich ohne Login zugänglich ist, erfüllt die Verordnung. Stufe 2 mit Registrierung per Double-Opt-in ist optional. Sie wandelt anonyme Downloads in identifizierte Betreiber um und ermöglicht so gezielte Firmware-Hinweise, Sicherheitshinweise, Ersatzteilverkäufe und Service-Outreach.

Starten Sie mit einem 30-minütigen Expertengespräch

Wir bringen einen technischen Experten mit und schauen uns Ihren spezifischen Stack an. Keine Präsentation – wir arbeiten direkt am Bildschirm.

Bringen Sie Ihre Situation mit, und wir erarbeiten den Umfang gemeinsam mit Ihnen. Nichts vorzubereiten: keine technische Dokumentation, keine Systemspezifikation.

Beratungsgespräch buchen

Mit dem Absenden stimmen Sie den Bedingungen unserer Datenschutzerklärung zu.

0–5 Min.

Live-Demo

Ein funktionierendes Portal, das für einen vergleichbaren Maschinenhersteller entwickelt wurde. Sie sehen den QR-Code auf einem Typenschild, die Seite, auf die er verweist, den Prüfpfad und einen Stufe-2-Betreiberdatensatz im CRM.


5–15 Min.

Umfangserfassung

Ihre Maschinentypen, die Größe Ihrer Händlergruppe, wie häufig sich Spezifikationen ändern und welche Sprachen Ihr Netzwerk benötigt. Fragen, keine Hausaufgaben.


15–25 Min.

Aufbaulogik

Welche Funktionen eingebunden sind, was Sie selbst konfigurieren und pflegen und was wir einmalig zu Beginn einrichten.


25–30 Min.

Pilotdefinition

Ein gemeinsam erarbeiteter Ausgangspunkt, typischerweise ein oder zwei Maschinentypen plus eine Händlergruppe, und was eine erste funktionierende Version erfordert.


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